Die neue Anker Prime Powerbank soll viel Leistung in ein kompaktes Gehäuse bringen. Mit 26.250 mAh Kapazität, 300 Watt Gesamtleistung und App-Steuerung richtet sie sich an alle, die unterwegs viel Energiebedarf haben – vom Laptop bis zur Kamera. Wir haben sie ausprobiert und geschaut, wie sie sich im Alltag und auf Tour schlägt.
Kauf-Tipp: Die neue Anker Prime Powerbank ist ab sofort bei Amazon verfügbar.

Erster Eindruck und Verarbeitung
Die Powerbank kommt in typischer Anker-Verpackung: schlicht, funktional, gut geschützt. In der Hand wirkt das Gerät solide, aber nicht wuchtig. Mit rund 630 Gramm und einer Länge von knapp 15 cm passt sie in größere Taschen oder den Rucksack. Das matte Gehäuse mit abgerundeten Kanten liegt angenehm in der Hand, Fingerabdrücke bleiben kaum sichtbar.

Die Front ist aufgeräumt: drei USB-C-Ports, ein dezentes Smart Display und eine kleine Taste für die Anzeige. Das Display ist gut ablesbar und zeigt in Echtzeit Spannung, Stromstärke, Ausgangsleistung und Restkapazität an. Es reagiert schnell, auch bei wechselnder Last.
Leistung und Ladeverhalten
Ankers Prime Power Bank kann insgesamt bis zu 300 Watt liefern – verteilt auf drei USB-C-Ausgänge. Der obere Port gibt maximal 140 Watt ab, die anderen beiden 100 Watt. In der Praxis reicht das locker, um zwei Laptops und ein Smartphone gleichzeitig zu versorgen.
Alltagseinsatz und Mobilität
Im Test lud unser 16-Zoll-MacBook Pro mit rund 140 Watt im Turbo Modus, unser Samsung S25 Ultra mit etwa 4,6 Watt. Selbst bei gleichzeitiger Nutzung blieb die Powerbank stabil, ohne spürbare Wärmeentwicklung. Die Leistungsregelung reagiert fließend, ohne Spannungsschwankungen.

Spannend ist auch die Ladegeschwindigkeit der Powerbank selbst: Mit einem 140W-Netzteil war sie nach rund 40 Minuten zu 80 % geladen – ein überzeugender Wert, wenn man schnell wieder einsatzbereit sein will. Die Dual-Input-Funktion (zwei USB-C-Ports gleichzeitig) macht sich hier bezahlt.
App-Steuerung und Smart-Funktionen
Über die Anker-App lässt sich die Powerbank per Bluetooth koppeln. Nach der Verbindung werden Ladeleistung, Temperatur und Restlaufzeit angezeigt. Außerdem kann man den Displaymodus ändern, Firmware-Updates (wir testen mit Version 1.1.0.0) installieren oder Ladeprofile anpassen und sogar selbst erstellen.

Für viele Nutzer ist das vielleicht ein nettes Extra, für Technikinteressierte aber ein klarer Mehrwert – etwa, wenn man die Powerbank im Camper fest integriert hat und Ladezustände auf dem Handy prüfen will.
Mit 99,75 Wh liegt die Powerbank unter der 100-Wh-Grenze und darf daher im Handgepäck mit ins Flugzeug. Das macht sie interessant für alle, die häufig reisen oder arbeiten, ohne sich auf Steckdosen verlassen zu wollen. Macht Euch trotzdem auf Nachfragen vom Sicherheitspersonal gefasst, mit dem Vorgänger durften wir jedes Mal fliegen, aber fast ebenso oft (er)klären, dass die Powerbank legal ist.
Im unserem Camping-Test versorgte sie zuverlässig die Olight LED-Leuchte, das Tab S11 Ultra von Samsung und die DJI Osmo Pocket 3 über Nacht. Auch beim Nachladen über Solarpanel (100W) funktionierte das Laden stabil. Die Leistung wird dabei automatisch angepasst, wenn die Eingangsspannung schwankt – ein Pluspunkt für Outdoor-Einsätze.
Die Größe ist akzeptabel: größer als klassische Smartphone-Powerbanks, aber deutlich handlicher als portable Generatoren. Das Gehäuse ist robust, wenn auch nicht spritzwassergeschützt. Für Vanlife und Reisen mit Technikgepäck ist sie eine solide Lösung, für Wanderer, die auf jedes Gramm achten, womöglich etwas zu schwer.
Sicherheit und Temperaturmanagement
Unter der Bezeichnung ActiveShield 4.0 überwacht die Powerbank permanent Spannung und Temperatur. Auch bei längerer Nutzung blieb sie handwarm, nie unangenehm heiß. Im Stresstest zeigte sich kein Leistungsverlust oder instabiles Verhalten, selbst bei Dauerbelastung über mehrere Stunden. Die Elektronik greift sanft ein, falls ein Gerät zu viel zieht.

Fazit: Viel Leistung, durchdacht umgesetzt
Die Anker Prime Power Bank (26K, 300W) ist ein ausgereiftes Werkzeug für alle, die unterwegs viel Energie benötigen – etwa beim Arbeiten im Van, auf Fotoreisen oder bei längeren Touren mit Laptop und Kamera. Sie kombiniert starke Ladeleistung, schnelle Aufladung, eine klare Anzeige und optionale App-Steuerung. Das Gewicht ist der einzige Kompromiss, dafür ersetzt sie im Alltag fast ein kleines Netzteil-Setup.
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