150 km mit dem Deuter Rogla 5 – so schlägt sich der Westenrucksack auf dem Gravelbike

Der Deuter Rogla 5 ist ein Leichtgewicht mit nur 5 Litern Volumen – und steckt trotzdem voller Überraschungen. Was den kleinen Rucksack so besonders macht, zeigt ein genauer Blick.

Frau mit Deuter Rogla 5

Der Deuter Rogla 5 gehört zu den besonders leichten und kompakten Fahrradrucksäcken. Mit 5 Litern Volumen und nur 350 Gramm Gewicht zielt er auf sportliche Touren, bei denen Bewegungsfreiheit wichtiger ist als große Zuladung – ob auf dem Rennrad, Gravelbike oder Mountainbike. Doch wie praktisch ist so ein minimalistischer Rucksack wirklich? Zwei ausgedehnte Tagestouren über fast 150 Kilometer sollten zeigen, ob der Rogla 5 mehr kann, als nur leicht sein.

Fertig gepackter Deuter Rogla 5 Fahrrad fahrradrucksack
Alles griffbereit. @ OutdoorMonster

Erste Tour – 63 km bei Sonne und 25 Grad

Bei der ersten Ausfahrt bei sommerlichen Temperaturen zeigte sich direkt: Der Rogla 5 ist zwar kompakt, aber clever gepackt sehr geräumig. Mit an Bord waren:

Alles passte problemlos rein, ohne dass der Rucksack dick auftrug oder irgendwie im Weg war.

Der Deuter Rogla 5 Fahrradrucksack im Test

Sitzkomfort & Zugriff unterwegs

Der Westenstil hat klare Vorteile. Er sitzt hoch und fest, ohne die Rückentaschen am Trikot zu verdecken. Die beiden schmalen, höhenverstellbaren Brustgurte lassen sich individuell anpassen und bieten so einen bequemen und stabilen Halt. Zwei kleine Taschen an den Schulterträgern ermöglichen den schnellen Zugriff auf Snacks, Sonnenbrille oder UV-Lippenpflege. Im inneren bietet der Deuter Rogla 5 neben drei Innentaschen auch ein Fach für eine 2-Liter-Trinkblase.

Auch bei dieser ersten Ausfahrt blieb der Rücken zwar nicht komplett trocken, aber das Rückensystem leistete gute Arbeit: Es klebte nichts unangenehm am Rücken, das Material trocknete zügig und es gab keine Druckstellen.

Zweite Tour – 87 km an die Ostsee bei feuchtem Wetter

Die zweite Fahrt führte von Hamburg nach Scharbeutz und war rund 85 km lang. Diesmal war es mit 20 Grad zwar kühler, aber feucht – die Luftfeuchtigkeit war hoch und es gab sogar einen leichten Schauer. Wieder war der Rogla 5 dabei, diesmal mit etwas mehr Inhalt.

Und auch hier: Alles passte hinein, nichts drückte und der Rucksack blieb auch bei Nieselregen angenehm zu tragen. Das leichte, wasserabweisende Material hielt dem kurzen Schauer stand, sodass der Inhalt nicht feucht wurde. Die Rückenbelüftung funktionierte trotz der feuchten Luft weiterhin ordentlich.

Verarbeitung & Nachhaltigkeit

Der Rogla 5 setzt auf bluesign-zertifizierte Materialien und ist PFAS-frei. Das Hauptmaterial besteht zu 100 % aus recyceltem Polyester, dazu gibt’s das Green-Button-Siegel und eine ClimatePartner-Zertifizierung. Für einen so leichten und kompakten Rucksack ist das ein klares Statement in Sachen Nachhaltigkeit.

Fazit – Ein Rucksack, der bleibt

Nach zwei intensiven Tagestouren unter ganz unterschiedlichen Bedingungen steht fest: Der Rogla 5 ist ein äußerst praktischer Begleiter für sportliche Radtouren. Er trägt sich angenehm, bietet durchdachte Zugänglichkeit und nutzt den knappen Stauraum optimal. Wer auf Tages- oder Wochenendtouren unterwegs ist und keinen schweren Bikepacking-Rucksack tragen möchte, liegt mit diesem Modell goldrichtig.

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Der Rogla 5 ist ab jetzt fester Bestandteil der Packliste für kommende Touren und ist für den Preis ein echter Preistipp.


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