Dieses Drohnen-Zubehör für 20 Euro braucht jeder!

Drohnen-Landematten von STARTRC und LKTOP im Praxistest. Alle Unterschiede bei Größe, Material, Handling und Einsatz im Piloten-Alltag.

zwei landematten und zwei drohnen DJI

Drohnen werden längst nicht mehr nur auf sauberem Asphalt gestartet. In der Praxis geht es häufig über Wiesen, Schotter, Sand oder feuchten Waldboden. Genau hier zeigen sich die Grenzen eines Starts ohne Unterlage. Aufwirbelnder Schmutz, feuchte Sensoren oder blockierte Propeller sind keine theoretischen Risiken, sondern typische Begleiterscheinungen beim Outdoor-Flug mit der eigenen Drohne.

Für diesen Kaufberater wurden beide Drohnen-Landematten regulär bei Amazon gekauft und im Alltagseinsatz verwendet. Es handelt sich nicht um Hersteller-Samples oder gesponserte Produkte, sondern um normale Käufe. Bewertet wurde, was draußen zählt: Wie schnell ist die Matte einsatzbereit, wie robust ist das Material, wie gut funktioniert sie auf wechselndem Untergrund und wie praktikabel ist der Transport.

Im Fokus stehen zwei stark verbreitete Modelle: die STARTRC Drone Landing Pad Pro (55 cm) und die LKTOP Drohnen-Landematte (26 Inch / ca. 65 cm). Beide sind preislich vergleichbar, unterscheiden sich jedoch spürbar im Ansatz.

Warum eine Drohnen-Landematte mehr ist als Zubehör

Eine Drohnen-Landematte erfüllt mehrere Aufgaben gleichzeitig. Sie schützt Kamera, Gimbal und Motoren vor Staub, Sand und Feuchtigkeit, die beim Start sonst direkt in sensible Bereiche gelangen. Gerade bei leichten Drohnen mit niedrigem Fahrwerk ist das relevant, da der Abwind der Propeller sehr nah am Boden entsteht.

Zusätzlich hilft eine kontrastreiche Landefläche der Drohne bei der visuellen Orientierung. Moderne Kameras und Sensoren profitieren von klaren Strukturen, was automatisierte Landungen sicherer macht. Wer regelmäßig draußen fliegt, merkt schnell, dass eine Landematte nicht Komfort, sondern Risikominimierung bedeutet.

LKTOP und Startrc landematten drohnen
Die beiden Landematten aus unserem Test. © OutdoorMonster

Worauf es beim Kauf einer Drohnen-Landematte ankommt

Die Größe ist der wichtigste Faktor. Eine zu kleine Matte bietet kaum Reserve, eine zu große Matte wird sperrig. Für Mini-, Air- und FPV-Drohnen hat sich ein Bereich zwischen 55 und 65 Zentimetern bewährt. Damit bleibt genug Platz, ohne den Transport unnötig zu erschweren.

Beim Material dominiert PU. Es ist wasserabweisend, relativ steif und gleichzeitig leicht. Wichtig ist, dass sich die Matte flach auslegen lässt und nicht an den Ecken hochzieht. Das beeinflusst sowohl die Sicherheit beim Start als auch die Haltbarkeit.

LKTOP und Startrc landematten drohnen
Zusammengefaltet nehmen die Matten kaum Platz weg. © OutdoorMonster

Ein oft unterschätzter Punkt ist die Sichtbarkeit. Klare Farben und Markierungen erleichtern das Anfliegen, insbesondere bei wechselndem Licht oder unruhigem Untergrund. Auch bei Aufnahmen wirkt ein definierter Startpunkt sauberer.

Nicht zuletzt zählen Transport und Windstabilität. Eine Matte, die sich schnell falten lässt und wenig Platz einnimmt, kommt häufiger mit. Fixiermöglichkeiten sind wichtig, damit die Matte bei Wind nicht verrutscht oder abhebt.

STARTRC Drone Landing Pad Pro (55 cm) im Praxischeck

Die Landematte von STARTRC richtet sich klar an mobile Drohnen-Piloten, die leichtes Gepäck bevorzugen. Mit 55 × 55 Zentimetern bleibt sie kompakt, ohne den Startbereich zu sehr einzuengen.

Startrc Landematte und dji drohne
Startrc mit der DJI Neo 2. © OutdoorMonster

Das verwendete PU-Material wirkt sauber verarbeitet und ausreichend steif. Die Matte liegt flach auf dem Boden und bleibt auch auf feuchtem Gras formstabil. Wasser perlt zuverlässig ab, Schmutz lässt sich einfach abwischen. Im Alltag entsteht schnell der Eindruck eines durchdachten Zubehörteils ohne unnötige Spielereien.

Die grau-orange Farbgebung mit zentraler H-Markierung bietet einen guten Kontrast zum Untergrund. Auch bei bewölktem Himmel oder tief stehender Sonne bleibt der Landeplatz gut erkennbar. In der Praxis hilft das sowohl beim manuellen Anflug als auch bei automatischen Landungen.

Hering Drohnenlandematte
So hält die Matte natürlich super fest auch bei Wind. © OutdoorMonster

Ein klarer Vorteil ist das geringe Packmaß. Zusammengefaltet passt die Matte problemlos in einen Tagesrucksack oder sogar in größere Drohnen-Taschen. Der Aufbau dauert nur wenige Sekunden. Mitgelieferte Kunststoffheringe ermöglichen eine Fixierung auf weichem Boden, was besonders auf Wiesen sinnvoll ist.

Drohnenlandematte und Heringe
Nach der Nutzung sind die Heringe natürlich richtig schön dreckig. © OutdoorMonster

Grenzen zeigt die STARTRC-Matte bei starkem Wind auf sehr offenem Gelände. Die geringe Masse lässt sich zwar abspannen, bietet aber naturgemäß weniger Ruhe als eine größere Fläche.

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LKTOP Drohnen-Landematte (26 Inch / ca. 65 cm) im Praxischeck

Die Landematte von LKTOP verfolgt einen anderen Ansatz. Mit rund 65 Zentimetern Kantenlänge bietet sie deutlich mehr Platz für Start und Landung und richtet sich eher an Piloten mit etwas größerem Setup.

Auch hier kommt PU-Material zum Einsatz, das insgesamt etwas steifer wirkt als beim STARTRC-Modell. Diese Steifigkeit zahlt sich aus, wenn der Untergrund uneben ist oder die Drohne kräftigen Abwind erzeugt. Sand, Kies oder Schnee lassen sich zuverlässig vom Startbereich fernhalten.

LKtop Drohnenlandematte
Auf der LKTOP findet die DJI Mini reichlich Platz. © OutdoorMonster

Optisch dominiert ein kräftiges Orange, das selbst auf unruhigem Boden sofort ins Auge fällt. Die Markierungen sind klar und helfen, den Landeplatz aus größerer Höhe sicher anzufliegen. Gerade bei FPV-Drohnen oder stärkeren Kamera-Drohnen ist das ein echter Vorteil.

Der größere Durchmesser bringt allerdings auch ein größeres Packmaß mit sich. Gefaltet bleibt die Matte transportabel, benötigt aber spürbar mehr Platz im Rucksack. Für Touren mit Fahrzeug oder größerem Gepäck ist das unproblematisch, bei minimalistischen Setups fällt es auf.

LKtop Drohnenlandematte
Eigentlich ist die LKTOP für eine kleine Drohne kaum zu verfehlen. © OutdoorMonster

Dafür profitiert die Matte von einer besseren Eigenruhe. In windigen Situationen liegt sie stabiler und vermittelt insgesamt mehr Sicherheit beim Aufsetzen.

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Die Landematten im direkten Vergleich

KriteriumSTARTRC 55 cmLKTOP 65 cm
PlatzangebotAusreichend für kompakte DrohnenSehr großzügig
TransportSehr rucksackfreundlichSpürbar größer
SichtbarkeitGutSehr gut
WindstabilitätGut mit FixierungBesser durch Fläche
EinsatzprofilMobil, leicht, flexibelStabil, großzügig

Welche Drohnen-Landematte passt besser?

Die Entscheidung hängt stark vom persönlichen Einsatzprofil ab. Wer viel zu Fuß unterwegs ist, mit einer kompakten Drohne fliegt und Wert auf minimales Gepäck legt, findet in der STARTRC-Matte eine sehr ausgewogene Lösung. Sie ist schnell einsatzbereit, leicht zu transportieren und erfüllt ihren Zweck zuverlässig.

Die LKTOP-Matte richtet sich eher an Piloten, die größere Drohnen einsetzen oder regelmäßig auf anspruchsvollem Untergrund starten. Sie bietet mehr Reserve, mehr Ruhe bei Wind und einen klar definierten Startbereich, fordert dafür aber etwas mehr Platz im Gepäck.

Fazit

Beide Drohnen-Landematten sind sinnvoll konstruiert und erfüllen ihren Zweck im Outdoor-Einsatz zuverlässig. Es geht nicht um besser oder schlechter, sondern um passend oder unpassend. Wer regelmäßig abseits befestigter Flächen startet, reduziert mit einer Landematte Risiken, schützt empfindliche Technik und erhöht die Lebensdauer der Drohne spürbar.


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