Die Arkfeld-Serie hat sich bei Olight-Fans längst einen Namen gemacht – flache Taschenlampen mit ungewöhnlicher Form, ideal für Alltag, EDC und Notfälle. Mit der neuen ArkPro-Reihe legt Olight jetzt nach. Drei Modelle wurden vorgestellt: ArkPro Lite, ArkPro und das Spitzenmodell ArkPro Ultra. Letzteres hatten wir im Praxistest – an einem nebligen Herbsttag an der Elbe. Flutlicht, Spot, UV, Laser – wir wollten wissen: Was davon ist Spielerei, was funktioniert wirklich?
Kurzfazit zur Olight ArkPro Ultra
Die ArkPro Ultra ist eine hochwertige, flache Taschenlampe für Alltag, Outdoor und EDC.
Mit vier Lichtquellen (Flutlicht, Spot, UV, Laser), starker Verarbeitung und dualem Ladesystem zeigt sie sich im Praxistest zuverlässig und vielseitig. Die Bedienung ist durchdacht, das Lichtbild überzeugend. Eine Lampe für alle, die öfter draußen sind – und mehr als nur eine Notbeleuchtung suchen.
Die Serie: Flach, modern, vielseitig
Designphilosophie
Alle Modelle der neuen ArkPro-Serie setzen auf ein flaches Aluminiumgehäuse statt auf klassische Rundformen. Das macht sie nicht nur besonders taschenfreundlich, sondern verleiht ihnen auch eine gewisse Sachlichkeit. Sie wirken eher wie Werkzeuge als wie Gadgets – zurückhaltend, klar und auf Funktion getrimmt.
Gemeinsam ist allen Varianten das kombinierte Bedienkonzept aus konkavem Hauptschalter und seitlichem Drehregler. So lassen sich Lichtquelle und Helligkeit sauber trennen – ein Vorteil gegenüber einfachen Knopfsteuerungen mit Klickfolgen.
Die Ultra im Feld: Durchdacht, robust, zuverlässig
Ersteindruck & Verarbeitung
Die ArkPro Ultra liegt solide in der Hand. Mit 120 g Gewicht ist sie spürbar, aber nie störend. Das Gehäuse aus Olight-eigener OAL-Legierung hinterlässt einen extrem robusten Eindruck – im Test gab es weder Kratzer noch Wackler, auch nach dem Kontakt mit feuchtem Untergrund und nach mehreren Stürzen aus Hüfthöhe.
Die strukturierte Oberfläche sorgt für sicheren Grip, selbst mit nassen Fingern. Das matte Finish der “Olive Green”-Version erinnert dabei fast schon an ein hochwertiges EDC-Messer – unaufgeregt, aber elegant.
Bedienung im Alltag
Die Steuerung ist klar gegliedert: Mit dem Drehrad wird zwischen Flutlicht, Spot, UV-Licht und dem optional zuschaltbaren grünen Laser gewechselt. Die Helligkeit lässt sich stufenlos regulieren, die aktuelle Einstellung zeigt ein farbiger LED-Ring rund um den Schalter an. Alles funktioniert auch mit Handschuhen zuverlässig, auch bei Kälte.

Das ArkBeat-Detail – ein dezentes, pulsierendes Lichtsymbol beim Einschalten – ist zwar spielerisch, stört aber nicht. Es schafft ein interessantes visuelles Feedback ohne echten Funktionswert.
Licht im Einsatz: Viel mehr als nur hell
Flutlicht für Nähe
Im Flood-Modus überzeugt die ArkPro Ultra mit einem gleichmäßigen Lichtbild ohne Hotspot. Die Farbtemperatur ist angenehm neutral, kein Blaustich, kein Gelbstich – ein echter Vorteil beim Arbeiten im Nahbereich. Ob beim Kochen im Zelt, beim Kontrollieren von Ausrüstung oder beim Gassigehen: Das Licht bleibt angenehm breit und diffus, ohne zu blenden.
Spot für Distanz
Im Spot-Modus wird das Licht deutlich fokussierter. Im dichten Elbnebel lag die sichtbare Reichweite bei etwa 70 Metern – mehr als ausreichend für typische EDC-Anwendungen. Der Lichtkegel bleibt dabei klar begrenzt, ohne harte Übergänge. Praktisch bei Orientierung oder Kontrollgängen im Dunkeln.
UV & Laser: Nützlich oder nur nett?
Das UV-Licht taugt durchaus für echte Anwendungen: beim Check von Dokumenten, zur Sichtbarmachung von Flüssigkeitsresten oder zur Kontrolle kleiner technischer Details. Es ist kein Labor-UV, aber für Outdoor, Vanlife oder Werkstatt zweckmäßig.

Der grüne Laser lässt sich getrennt oder kombiniert nutzen – etwa um Dinge zu markieren oder auf Entfernung zu zeigen. Ob man ihn braucht, ist Geschmackssache – im Test war er vor allem nachts beim Campaufbau nützlich.

Laufzeit, Akku & Laden
Stromversorgung
Der fest verbaute 2.000-mAh-Akku reicht bei mittlerer Nutzung locker über mehrere Tage. Wer sparsam mit der Leistung umgeht, kann im Moonlight-Modus sogar bis zu 14 Tage Laufzeit erreichen – ideal für Notfälle oder als Backup im (Notfall-)Rucksack.
Laden mit System
Geladen wird entweder über das magnetische MCC-System oder über den USB-C-Port. Beides funktionierte im Test zuverlässig, unterwegs war USB-C besonders praktisch. Eine vollständige Ladung dauert rund 90 Minuten.

Fazit: Allrounder mit Charakter
Für wen lohnt sich die ArkPro Ultra?
Die ArkPro Ultra ist keine Lampe für reine Lichtleistung. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo Kontrolle, Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit zählen. Das flache Gehäuse macht sie unauffällig in der Tasche, das Bedienkonzept angenehm logisch. Wer eine Allround-EDC-Lampe sucht, die mehr kann als nur leuchten, ist hier gut beraten.

Sie richtet sich an Menschen, die regelmäßig draußen sind, abends arbeiten, Ausrüstung pflegen oder auf Notfälle vorbereitet sein wollen. Das UV-Licht ist mehr als ein Gimmick, der Laser bleibt optional. Verarbeitung, Lichtbild und Bedienung überzeugen – auch im Nebel an der Elbe.
FAQ zur Olight ArkPro Ultra
Was ist das Besondere an der ArkPro Ultra?
Sie kombiniert Flutlicht, Spotlicht, UV-Licht und einen grünen Laser in einem flachen, robusten Gehäuse. Das macht sie vielseitig und alltagstauglich.
Ist sie wirklich so flach wie beworben?
Ja – mit ca. 12 cm Länge und 2,7 cm Breite passt sie bequem in die Hosentasche und trägt weniger auf als klassische Rundgehäuse.
Wie lange hält der Akku?
Bis zu 14 Tage im Moonlight-Modus, mehrere Stunden im normalen Betrieb. Die 2.000 mAh bieten gute Reserven für Alltag und Notfälle.
Kann man sie mit USB-C laden?
Ja, sowohl über USB-C als auch über das magnetische MCC-System – beides funktionierte im Test problemlos.
Ist das UV-Licht ein Gimmick oder nützlich?
Es ist überraschend praktisch für kleinere Prüfaufgaben, z. B. von Dokumenten oder Oberflächen. Kein Profi-Tool, aber funktional.
Ist der grüne Laser legal und sicher?
Ja. Olight bietet sowohl Class-1- als auch Class-3R-Versionen an. In der getesteten Class-1-Variante ist der Laser augensicher und vor allem für Markierungen gedacht.
Eignet sich die Lampe für den täglichen Gebrauch?
Absolut. Das kompakte Format und die einfache Bedienung machen sie zu einer echten EDC-Option – vor allem für alle, die regelmäßig draußen oder unterwegs sind.






