Jackerys v2-Serie umfasst derzeit vier Modelle: die Explorer 500 v2, 1000 v2, 2000 v2 und 3000 v2. Sie alle setzen auf moderne LiFePO₄-Technologie, sichere Ladeelektronik und durchdachtes Design – unterscheiden sich aber deutlich in Kapazität, Gewicht und Ausstattung. In diesem Ratgeber stellen wir alle v2-Modelle im Detail vor, vergleichen sie miteinander und geben klare Empfehlungen, für welchen Einsatzzweck welches Modell von Jackery am besten passt.
Wer ist Jackery überhaupt?
Jackery zählt zu den führenden Herstellern tragbarer Powerstations und mobiler Solartechnologie. 2012 im Silicon Valley gegründet, war das Unternehmen einer der Pioniere bei der Entwicklung lithiumbasierter Akkus für den Outdoor-Bereich – und hat seither eine breite Produktpalette aufgebaut, die sich weltweit bewährt hat. Ob auf Expedition, im Gartenhaus oder bei Stromausfällen zu Hause: Jackery steht für Zuverlässigkeit, Sicherheit und durchdachtes Design.

Seit vielen Jahren kennen wir die Produkte aus intensiver eigener Nutzung. Die Explorer 1000 v2 begleitet uns fest verbaut im Troopy, wo sie auf langen Reisen wie in die Westsahara im Dauereinsatz ist. Die größere Explorer 2000 v2 versorgt im #MonsterBulli Küchengeräte, Licht, Kameraausrüstung und Notebooks – zuverlässig, leise und unabhängig vom Netz.
Diese Erfahrungen bestätigen, was auch viele Nutzer berichten: Jackery-Produkte funktionieren nicht nur auf dem Papier, sondern auch dann, wenn’s drauf ankommt. Mit der neuen v2-Serie setzt Jackery auf langlebige Akkus, effizientere Technik und noch mehr Flexibilität – Grund genug, die vier Modelle einmal genau unter die Lupe zu nehmen.
Explorer 500 v2 – Kompakt, robust, überraschend ausdauernd
Die Explorer 500 v2 ist das neueste und leichteste Modell der Serie – und setzt neue Maßstäbe in Sachen Langlebigkeit und Sicherheit. Mit 6.000 Ladezyklen, einem Gewicht von nur 5,7 kg und einem extrem kompakten Format passt sie mühelos in jeden Kofferraum oder unter den Sitz.

Trotz der geringen Größe liefert sie 512 Wh Kapazität, 500 Watt Dauerleistung und bis zu 1.000 Watt Spitzenleistung – genug für Laptops, Tablets, Kühlboxen, Router oder Lichtanlagen. Das neue Zellpaket mit keramischer Multi-Layer-Membran sorgt für eine sichere Nutzung auch bei -20 °C, während die flüsterleise Kühlung unter 28 dB im Einsatz kaum auffällt.
Ladezeiten:
- Netzstrom: 80 Minuten (0–100 %), 52 Minuten (0–80 %)
- Hybrid (AC+DC): 60 Minuten
- SolarSaga 100W: ca. 200 Minuten
Für wen geeignet:
Ideal für Solo-Camper, Tagesausflüge, Festivals oder als ultramobile Notstromlösung im Haushalt. Wer mit leichtem Gepäck reisen will, bekommt hier maximale Zuverlässigkeit auf kleinem Raum.
Explorer 1000 v2 – Der Allrounder für Alltag und Camping
Die Explorer 1000 v2 war unser Begleiter auf einer monatelangen Reise bis in die Westsahara – und hat sich in allen Belangen bewährt. Mit 1.070 Wh Kapazität und 1.500 W Dauerleistung eignet sie sich für deutlich mehr als nur kleine Verbraucher. Kühlbox, Induktionsplatte, Ladegeräte, Lampen und sogar ein kleiner Wasserkocher liefen im Test ohne Probleme.

Besonders überzeugend: Die Kombination aus geringem Gewicht (10,9 kg), kompakter Größe, schneller Ladezeit (1,6 Stunden per Steckdose) und UPS-Funktion. Letztere garantiert unterbrechungsfreien Betrieb bei Stromausfall – z. B. für Router, NAS-Systeme oder medizinische Geräte.
Für wen geeignet:
Camper, Vanlife-Fans, digitale Nomaden oder Haushalte mit gelegentlichem Stromausfall – ein ausgewogenes Verhältnis aus Leistung, Tragbarkeit und Alltagstauglichkeit.
Explorer 2000 v2 – Kompakt wie nie, stark wie nie
Mit 2.042 Wh Kapazität und 2.200 W Dauerleistung ist die Explorer 2000 v2 der leistungsstärkste Mittelklasse-Vertreter im Jackery-Portfolio. Im Test beeindruckte sie durch ihre Schnellladefunktion (1,7 Stunden voll an der Steckdose, 80 % in 52 Minuten) und die innovative Cell-to-Body-Technologie (CTB).

CTB bedeutet: Die Batteriezellen sind direkt mit dem Gehäuse verbunden, was Platz spart und die Konstruktion robuster macht. Das Resultat ist eine Powerstation mit deutlich weniger Gewicht (17,5 kg) und einem um 41 % kleineren Volumen als vergleichbare Geräte – bei gleicher Leistung.
Dank GaN-Wechselrichter arbeitet die 2000 v2 effizienter und leiser, mit unter 30 dB im Normalbetrieb. Sie eignet sich hervorragend für größere Setups – etwa mit Kaffeemaschine, Kühlschrank, Induktionsfeld und Solarpanels im autarken Betrieb.
Für wen geeignet:
Wer mehr will als Basisversorgung, aber trotzdem mobil bleiben möchte, findet hier eine der derzeit effizientesten Powerstations auf dem Markt. Optimal für längere Reisen, autarkes Arbeiten oder anspruchsvolle Camping-Setups.
Explorer 3000 v2 – Der stationäre Stromriese für Haushalt und Profi-Einsatz
Die Explorer 3000 v2 ist das Flaggschiff der Serie – konzipiert für höchste Leistungsanforderungen. Mit 3.072 Wh Kapazität und 3.600 W Dauerleistung versorgt sie problemlos ganze Haushaltskreisläufe, Werkzeuge oder professionelle Setups.

Sie ist naturgemäß deutlich schwerer (ca. 27 kg) und eher für den stationären Einsatz gedacht – etwa als Backup bei Stromausfall oder als Energiezentrale auf Baustellen, in Werkstätten oder autarken Tiny Houses.
Auch sie nutzt LiFePO₄-Zellen mit über 4.000 Ladezyklen, UPS-Funktion, Hybrid-Schnellladung und eine clevere Kühlung, die trotz hoher Last angenehm leise bleibt.

Für wen geeignet:
Wer stationär Energie braucht, regelmäßig Stromausfälle überbrücken oder Geräte mit hohem Anlaufstrom sicher betreiben will. Eine gute Wahl für Haushalte, Werkstätten, Events oder Container-Offices.
Welche Explorer v2 passt zu dir?
| Modell | Kapazität | Leistung | Gewicht | Besondere Stärke |
|---|---|---|---|---|
| 500 v2 | 512 Wh | 500 W | 5,7 kg | Ultrakompakt, extrem langlebig |
| 1000 v2 | 1.070 Wh | 1.500 W | 10,9 kg | Vielseitiger Allrounder mit UPS |
| 2000 v2 | 2.042 Wh | 2.200 W | 17,5 kg | Schnellladung, CTB-Technologie, mobil |
| 3000 v2 | 3.072 Wh | 3.600 W | ca. 27 kg | Stationäre Kraft, Ersatzstrom fürs Haus |
Kurz gesagt:
- Reisen & Tagesausflüge: Explorer 500 v2
- Camping & Vanlife: Explorer 1000 v2
- Autark leben & arbeiten: Explorer 2000 v2
- Haus & Profi-Einsatz: Explorer 3000 v2
Fazit: Eine Serie – vier Lösungen für völlig unterschiedliche Ansprüche
Mit der v2-Serie zeigt Jackery, wie breit das Anwendungsspektrum moderner Powerstations heute ist. Vom ultramobilen 500er-Modell bis zum kraftvollen 3000er reichen Kapazität und Ausstattung so weit auseinander, dass sich für fast jedes Szenario eine passende Lösung findet. Und dennoch eint alle Geräte ein gemeinsamer Anspruch: Zuverlässigkeit, Sicherheit und durchdachte Technik.
Die Explorer 500 v2 zeigt eindrucksvoll, wie kompakt, langlebig und leise eine Powerstation sein kann – und ist damit eine ernstzunehmende Option für Menschen, die bislang aus Platz- oder Gewichtsgründen gezögert haben. Wer öfter unterwegs ist, bekommt hier ein Gerät, das sich auch nach Jahren intensiver Nutzung noch rechnet.
Die Explorer 1000 v2 bleibt der vielseitige Allrounder: klein genug für den mobilen Einsatz, aber stark genug, um auch anspruchsvollere Verbraucher zu bedienen. In unserem Langzeittest zeigte sie sich als äußerst zuverlässiger Begleiter – robust, ausdauernd, einfach zu bedienen.
Mit der Explorer 2000 v2 bringt Jackery erstmals das Konzept der Cell-to-Body-Bauweise in eine Powerstation. Die Vorteile – hohe Leistungsdichte, geringes Gewicht, schnelle Ladezeiten – machen sie zur derzeit spannendsten Lösung für alle, die autark reisen oder arbeiten wollen.
Und schließlich die Explorer 3000 v2: groß, schwer, aber enorm leistungsfähig. Sie richtet sich klar an alle, die eine stationäre Stromquelle brauchen, sei es als Absicherung bei Stromausfall, für den Betrieb ganzer Arbeitsplätze oder als solare Energiezentrale für Tiny Houses und Gartenprojekte.

Wer also nicht einfach irgendeine Powerstation kaufen will, sondern ein Gerät, das zur eigenen Lebens- oder Arbeitssituation passt, sollte sich mit den Unterschieden dieser vier Modelle auseinandersetzen. Denn nur wenn Gewicht, Kapazität, Ladezeiten und Ausstattung zu den eigenen Anforderungen passen, ist die Powerstation nicht nur ein technisches Spielzeug, sondern ein echter Gewinn an Unabhängigkeit.
