Apples Hardware-Offensive für das Frühjahr 2026 steht unmittelbar bevor. Wie Konzernchef Tim Cook verkündete, werde die kommende Woche ganz im Zeichen neuer Produkte stehen. Ab dem 2. März 2026 sollen täglich Neuheiten präsentiert werden. Erwartet werden konkret das iPhone 17e, ein günstiges MacBook, das iPad Air mit M4-Chip sowie das iPad 12 (A18). Auch neue MacBook Air und Pro Modelle mit dem M5-Chip gelten als sicher. Während dieses Events im Fokus steht, sickern bereits Details zur nächsten Uhren-Generation durch. Elf Jahre nach dem Start der ersten Apple Watch im Jahr 2015 deutet interner Code darauf hin, dass die Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 erstmals Touch ID erhalten könnten.
Die Integration eines Fingerabdruckscanners, der intern unter dem Codenamen “AppleMesa” geführt werde, solle die Sicherheit bei Zahlungen via Apple Pay signifikant erhöhen. Nutzer müssten dann keinen Code mehr am Handgelenk eintippen. Laut Medienberichten kämen für die Platzierung des Sensors neben dem Seitenschalter auch die Digital Crown oder der Action Button infrage. Es wäre die Rückkehr einer Technologie, die beim iPhone weitgehend durch Face ID ersetzt wurde und nun am Handgelenk ein Revival feiern könnte.
Apple Watch Ultra 4: Neuer Chip für extreme Touren
Unter der Haube plane Apple ferner einen großen technischen Sprung. Die neuen Modelle der “Watch8”-Familie sollen von einem neuen System-in-Package angetrieben werden. Dieser Chip, intern als T8320 bezeichnet, verspreche für die Codenamen N237, N238 und N240 eine höhere Rechenleistung. Gleichzeitig solle die Energienutzung effizienter ausfallen. Für Nutzer, die tagelang autark unterwegs sind, ist das ein entscheidender Faktor. Der effizientere Chip könne der Apple Watch Ultra 4 zu längeren Betriebszeiten verhelfen. Alternativ wäre denkbar, dass Apple die Batterie verkleinert, um Platz für neue Hardware zu schaffen, ohne die bekannte Laufzeit zu opfern.
Upgrade für die Vitaldaten-Messung
Auch die Sensorik stehe erneut im Fokus. Die Anzahl der Komponenten zur Lichtmessung auf der Unterseite solle sich von vier auf acht verdoppeln. Diese Sensoren könnten in einem neuen Ring-Muster angeordnet sein. Ziel sei eine noch präzisere Erfassung von Vitaldaten, um die Abhängigkeit von korrigierenden Algorithmen zu verringern. Nachdem bereits die Vorgängergenerationen (Series 11 und Ultra 3) Funktionen zur Erkennung von Bluthochdruck einführten, solle die neue Sensorik diese Messungen nun weiter verfeinern.
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Ob Apple das markante Design der Ultra-Serie grundlegend verändert, bleibe abzuwarten. Die neuen Sensor-Layouts deuten jedoch darauf hin, dass es sich um mehr als nur reine Produktpflege handle. Mit einem Marktstart der Apple Watch Ultra 4 und der Series 12 sei frühestens im Herbst 2026 zu rechnen.
