Anker Innovations nutzt die CES 2026 als Bühne für ein auffällig breites Line-up: eufy bringt neue Saugroboter und Smart-Home-Sicherheit, soundcore setzt auf neue Kopfhörer-Konzepte, und Nebula zeigt einen Beamer, der ausdrücklich auch für den Einsatz im Garten gedacht ist. Auffällig ist der Mix aus Alltagserleichterung (Reinigung, Sicherheit, Baby-Zubehör) und Technik für unterwegs (Open-Ear-Audio, Docking im Taschenformat, portables Heimkino). OutdoorMonster ist für Euch in Las Vegas vor Ort und hat alle Infos:
eufy: S2 mit HydroJet 2.0
Mit dem eufy Omni S2 (Start 27. Januar, 1.499 Euro) schiebt eufy einen Premium-Saugroboter nach, der Reinigung stärker automatisieren soll als bisher. Herzstück ist HydroJet 2.0: Ein rollender Mopp reinigt sich in Echtzeit in der Station und arbeitet mit elektrolysiertem Wasser zur Keimreduktion. eufy selbst betont zudem die hohe Saugleistung (bis 30.000 Pa) und einen konstanten Luftstrom (100 Air Watts).

Der Gesprächsstoff ist jedoch ein anderes Detail: Der S2 soll als erster Roboter seiner Klasse wechselbare Raumdüfte versprühen (u. a. Zitrus-Basilikum, Bambus-Salbei, Bergamotte-Litschi). Für Haushalte, die ohnehin Duftdiffuser nutzen, kann das ein nettes Extra sein. Für andere wirkt es wie ein Gimmick – zumal Duft im Alltag Geschmackssache bleibt und bei sensiblen Personen schnell stören kann. Praktisch ist hingegen der Vorbesteller-Hebel: Wer bis 26. Januar über eufy vorbestellt, spart laut Ankündigung 300 Euro und bekommt ein Zubehör- und Duftpaket dazu.
In der Mittelklasse positioniert Anker den eufy Omni C28 (ab 27. Januar, 599 Euro) als preislich deutlich niedrigere Option mit automatischer Staubentleerung und HydroJet-System für Echtzeit-Wischreinigung. Dazu kommt eine DuoSpiral-Bürstenlösung, die besonders Tierhaare ohne manuelles Entwirren aufnehmen soll – ein klarer Praxisvorteil für Camper-Haushalte mit Hund, die wie wir nach Touren regelmäßig Sand und Fell aus dem Flur ziehen.
eufy Security: Rundumblick an der Tür, Solar für die Kamera
Bei der Sicherheit setzt eufy auf mehr Überblick und smarteres Tracking. Die eufy Video Doorbell S4 soll mit 360-Grad-Sichtfeld und 3K-Kamera arbeiten, kombiniert mit Dual-PIR, Radar und KI-Algorithmen für bessere Erkennung – inklusive KI-Tracking mit Zoom. Preislich ist sie für Q1/2026 mit 279,99 Euro angekündigt.

Ebenfalls neu ist die eufyCam C38. Sie soll 360-Grad-KI-Tracking bieten und dank Solar-Panel dauerhaft versorgt werden. Das ist gerade dort interessant, wo Kabel nerven: Ferienhaus, Gartenhaus, Carport oder Stellplatz. Wichtig für viele: eufy setzt hier erneut auf lokale Speicherung ohne Abo über eine HomeBase.
eufy Baby: Bottle Washer S1 Pro – Nischenprodukt, aber mit realem Zeitgewinn
Der eufy Bottle Washer S1 Pro (geplant Q1/2026, 399 Euro) zielt auf Familien mit Baby – und ist thematisch zwar kein klassisches Outdoor-Gadget, passt aber überraschend gut in Vanlife-Realität: Wer länger unterwegs ist, kennt den täglichen Abwasch von Flaschen, Saugern und Zubehör als Zeitfresser. eufy verspricht ein vollautomatisches System für bis zu acht Flaschensets, mit Wasserenthärter gegen Kalk, 3D HydroBlast-Sprühtechnik, Dampfsterilisation bei 100 °C und TurboDry in 40 Minuten. Das ist genau die Sorte Haushaltstechnik, die nicht „cool“ sein muss, sondern schlicht Arbeit abnimmt.

soundcore: AeroFit 2 Pro als Dual-Form – Open-Ear oder ANC je nach Situation
Bei Audio wird es für OutdoorMonster richtig spannend. Die soundcore AeroFit 2 Pro (ab 20. Januar, 179,99 Euro) sollen als Dual-Form-Konzept funktionieren: offenes Hören für situative Wahrnehmung – oder ein Modus mit ANC, wenn Fokus gefragt ist. Der Mechanismus läuft über verstellbare Ohrbügel mit mehreren Stufen. soundcore erklärt das Prinzip als Wechsel zwischen „Open-Ear Form“ und „ANC Form“.
Warum das draußen relevant ist: Beim Laufen, Radfahren oder Wandern ist Umgebungswahrnehmung oft Teil der Sicherheit. Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen Wind, Bahn oder Büro die Konzentration zerhacken. Genau diese Lücke will soundcore schließen.

Zusätzlich bringt soundcore die Liberty Buds (bereits erhältlich, 79,99 Euro) mit Semi-In-Ear-Design, adaptivem ANC 3.0 und einer KI-Übersetzung via App in „über 100 Sprachen“ ins Spiel. Für Reisen kann das nützlich sein, im Outdoor-Alltag ist der Mehrwert eher situationsabhängig.
Nebula X1 Pro: 4K-Triple-Laser-Beamer fürs Gartenkino – mit Rollen statt Zeltstangen
Der Nebula-Teil ist der klarste Outdoor-Anker in dieser Meldung: Der Nebula X1 Pro (ab 10. Februar, 4.999 Euro) soll mit 4K Triple-Laser, 3.500 ANSI-Lumen und Bildgrößen bis 300 Zoll arbeiten. Diese Kernwerte sind auch direkt in der Produktkommunikation von soundcore/Nebula zu finden.

Spannend ist das Setup-Konzept: Rollen und ein ausfahrbarer Griff sollen Transport erleichtern, automatische Fokus-/Keystone-/Bildgrößenanpassung den Aufbau beschleunigen. Dazu kommt ein integriertes 7.1.4-Audiosystem mit Dolby Atmos (ebenfalls prominent beworben). Klar ist aber auch: Mit 32,8 kg bleibt das ein Gerät für Terrasse, Garten, Vereinsheim oder Event – nicht für den Rucksack. Für Vanlife kann es passen, wenn genug Stauraum da ist und die Stromfrage gelöst ist.

Anker spielt den Strom-Joker direkt mit: Frühentschlossene, die bis 10. Februar vorbestellen, sollen 500 Euro sparen und eine Anker SOLIX C1000 Power Station kostenlos erhalten. Genau diese Bundle-Logik zielt auf „Outdoor-Entertainment ohne Steckdose“.
Anker Nano Docking Station 13-in-1 und soundcore Work: Mobile Arbeit bekommt CES-Feinschliff
Für mobiles Arbeiten unterwegs kündigt Anker die Nano Docking Station 13-in-1 (ab Mitte Januar, 139,99 Euro) an: Dock plus herausnehmbarer 6-in-1-Hub, Triple-Display-Support bis 4K, bis zu 100W Laden, 10 Gbit/s Datenrate und die üblichen Anschlüsse (HDMI/DP/Ethernet/USB/SD/Audio). Das passt in die Realität vieler Outdoor-Fans, die im Camper nicht nur Karten planen, sondern auch wie wir schneiden, schreiben oder remote arbeiten.

Als schnelle Deal-Notiz am Rand taucht der KI-Rekorder soundcore Work auf: Für CES-Zeit wird ein Preis von 119,99 Euro mit Code genannt, limitiert auf 300 Einlösungen. Für Interviews, Messe-Notizen oder Reiseplanung kann so ein Recorder tatsächlich Alltag entlasten – wenn Datenschutz und Einsatzgebiet vorher sauber geprüft werden.