DJI bereitet für das Jahr 2025 offenbar mehrere neue Drohnenmodelle vor. Neben der bereits offiziell vorgestellten faltbaren Flip und der Profi-Fotodrohne Mavic 4 Pro sind laut aktuellen Leaks drei weitere Modelle in Arbeit: die Mini 5 Pro, Neo 2 und Avata 3. Die Modelle sollen unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen – von Reise- und Vlogging-Fans bis hin zu FPV-Enthusiasten.

Mini 5 Pro: Reichweitenstark trotz Mini-Format
Die neue DJI Mini 5 Pro bleibt wohl mit unter 250 Gramm Gewicht in der besonders regulierungsfreundlichen Klasse der Ultraleicht-Drohnen. Mehrere Quellen sprechen von deutlichen Verbesserungen gegenüber dem Vorgängermodell. So ist von einem 33,5-Wh-Akku die Rede – das wäre ein erheblicher Sprung im Vergleich zur Mini 4 Pro mit 18,9 Wh. Auch die Ladeleistung soll mit 65 Watt spürbar höher ausfallen, was kürzere Ladezeiten ermöglichen könnte.
Zudem wurde in FCC-Dokumenten ein neues Antennensystem erwähnt, das stabile Videoübertragungen über bis zu 25 Kilometer ermöglichen soll – ein deutlicher Zugewinn an Reichweite. Spekuliert wird außerdem über ein Kamera-Upgrade mit einem größeren 1-Zoll-CMOS-Sensor sowie einer präziseren Hinderniserkennung durch mögliche LiDAR-Technik. Bestätigt sind diese Angaben jedoch noch nicht. Der Marktstart wird derzeit für September 2025 erwartet.
DJI Neo 2: Kompakte Lösung für die Hosentasche
Mit der Neo 2 soll der Nachfolger der im Vorjahr erschienenen DJI Neo erscheinen. Sie richtet sich laut den Berichten genau wie die erste Version vor allem an Einsteiger und Vlogger. Bei einem Gewicht von nur 135 Gramm bleibt sie besonders handlich. Verbesserungen wie überarbeitete Propellerschützer werden genannt, genaue technische Details stehen aber noch aus. Hoffentlich denkt DJI auch an bessere Bildqualität und noch bessere autonom arbeitende Modi. Die Veröffentlichung könnte Ende 2025 erfolgen.

DJI Avata 3: Update für die FPV-Community
Die Avata 3 dürfte als nächste Evolutionsstufe der DJI-FPV-Reihe auftreten. Auffällig sind laut geleaktem Material ein verändertes Akku-Layout, eine größere Kameraeinheit sowie vierblättrige Propeller. Diese Modifikationen könnten auf Verbesserungen bei Flugverhalten und Bildqualität hinweisen. Ob und wann sie tatsächlich erscheint, ist noch offen.

Fazit
Obwohl DJI sich zu den geleakten Modellen bislang nicht offiziell geäußert hat, deuten die Informationen auf eine breit angelegte Produktoffensive für 2025 hin. Sollte sich der Leak bewahrheiten, könnten die neuen Drohnen verschiedene Nutzergruppen gezielt bedienen – von ultraleichten Alltagsdrohnen bis hin zu FPV-Spezialisten. Wie groß die tatsächlichen Fortschritte im Vergleich zu den Vorgängern ausfallen, wird sich jedoch erst mit offiziellen Ankündigungen und ersten Tests zeigen.
