Das offizielle Video plus Test: DJI Neo 2 jetzt mit LiDAR, Sprachsteuerung und leiseren Rotoren

DJI stellt die Neo 2 mit LiDAR und 4K/60 vor. Der Test zum Marktstart zeigt, wie stark die Mini-Drohne gegenüber der Neo verbessert wurde.

DJI Neo 2 Drohne auf Handfläche

Die Vorstellung der DJI Neo 2 sorgt weiterhin für hohe Aufmerksamkeit. Nach dem China-Launch bestätigt sich, dass DJI seine kleinste Drohne erstmals mit LiDAR, 4K/60-Video und erweitertem Tracking ausstattet. Inzwischen liegt ein Seriengerät vor, sodass ein vollständiger Praxistest möglich wurde. Wie groß die Fortschritte tatsächlich ausfallen, zeigt der ausführliche Test mit direkten Vergleichen zum Vorgängermodell:

Längere Flugzeit, 4K/60 und 10-Bit-HDR

Die Neo 2 bleibt mit offiziell 151 Gramm kompakt und liegt damit nur geringfügig über der ersten Neo (135–138 g). Trotz des Mehrgewichts steigt die Flugzeit laut DJI auf 19 Minuten – ermöglicht durch einen größeren 1.606-mAh-Akku. Ob das Gewicht tatsächlich dem angegebenem Gewicht entspricht, messen wir im Test natürlich nach. Sicher ist sicher.

Die 12-Megapixel-Kamera nutzt weiterhin einen 1/2-Zoll-CMOS-Sensor, liefert aber jetzt 4K-Videos mit 60 fps sowie 10-Bit-HDR-Aufnahmen. Für Zeitlupeneffekte beherrscht sie 100 fps in 4K, außerdem gibt es ein natives 2,7K-Vertikalformat für Social-Media-Clips.

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LiDAR-Erkennung und omnidirektionale Sicherheit

Die wohl größte Neuerung betrifft die Hinderniserkennung: Ein LiDAR-Scanner an der Front kombiniert mit einem omnidirektionalen Infrarotsystem an der Rückseite ermöglicht erstmals Rundumschutz – ein deutliches Upgrade gegenüber der ursprünglichen Neo, die seitlich noch blind war.

Neues Bedienkonzept mit Display und Sprachsteuerung

Die Neo 2 bleibt auf einfache Bedienung ausgelegt. Sie startet weiterhin von der Handfläche und reagiert auf Gesten. Neu ist eine Sprachsteuerung für spontane Selfies oder Gruppenaufnahmen. Ein kleines Frontdisplay zeigt Flugmodus, Akku- und Statusinformationen an.

Optional lässt sich ein OcuSync-4.0-Modul anschließen, das die Reichweite von 500 Metern (WLAN) auf bis zu 10 Kilometer erhöht und den Einsatz von DJI-Fernsteuerungen wie RC-N3 ermöglicht.

Drei Varianten geplant

Auch bei uns ist die Neo 2 inzwischen seit dem 13. November verfügbar und zwar in in drei Varianten:

  • Basisversion: ca. 239 Euro
  • Fly More Combo: ca. 399 Euro
  • Motion Fly More Combo: ca. 579 Euro

Den Bestpreis für die DJI Neo 2 findet Ihr aktuell hier:

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Fazit

Mit der Neo 2 scheint DJI seine kleinste Drohne deutlich erwachsener zu machen: größerer Sensor, längere Flugzeit, leiseres Fluggeräusch, LiDAR und Rundumschutz. Wenn DJI den Preis unter 250 Euro halten kann, dürfte die Neo 2 die ideale Selfie- und Reise-Drohne für alle werden, die keine Lust auf komplexe Steuerungen oder Pilotenscheine haben.

Update 13. November, 13:00 Uhr

Auch OutdoorMonster hat inzwischen ein Testgerät vorliegen. Unseren ausführlichen Bericht mit allen Videos, Fotos und Eindrücken, inkl. einem Vergleich zur Neo 1 findet Ihr unter diesem Link.


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