Tigerexped hat einen umfassenden Rückruf für alle Convertiger 100-Geräte gestartet. Dabei handelt es sich um USB-C-Panels, die unter anderem in Campern, Vans und Expeditionsfahrzeugen verbaut sind – auch im #Monsterbulli ist das Modul serienmäßig an Bord. Die Maßnahme ist vorsorglich, doch erste Nutzer berichten bereits von auffälliger Erhitzung.
Was ist der Convertiger 100?
Das betroffene Modul stellt über USB-C und USB-A eine variable Spannungsversorgung (5V–20V) bereit – etwa zum Laden von Laptops, Tablets oder Kameras. Verbaut wird es häufig in Individualausbauten, Komplettfahrzeugen oder in Sets mit Einbaurahmen. Die betroffenen Artikelnummern sind vielfältig, aber entscheidend ist: Jedes Convertiger-100-Gerät ist vom Rückruf betroffen, unabhängig von der Bezugsquelle oder Rechnungsnummer.
Was ist passiert?
Der Rückruf erfolgt nicht aufgrund eines belegten Serienfehlers, sondern auf Basis einer Risikoanalyse. Laut Tigerexped kann ein bestimmtes Fehlerszenario nicht ausgeschlossen werden – auch wenn die meisten Geräte weiterhin einwandfrei funktionieren. Es liegen Berichte über auffällige Hitzeentwicklung vor, allerdings lässt sich aktuell kein klar definierbarer technischer Defekt zuordnen.
Im Klartext:
- Das Gerät fühlt sich teils deutlich wärmer an als erwartet
- Funktionseinbußen sind bisher nicht typisch, aber nicht auszuschließen
- Eine genaue Ursache ist noch nicht identifiziert
Die Maßnahme erfolgt also aus Sicherheitsgründen, nicht aufgrund massiver Ausfallraten.

Was tun, wenn so ein Gerät verbaut ist?
Tigerexped weist deutlich darauf hin:
- Gerät sofort abschalten
- Stromzufuhr unterbrechen
- Nicht weiter nutzen
- Falls das Fahrzeug verkauft wurde: Unbedingt neue Besitzer informieren
Der Rückruf gilt auch dann, wenn die auf der Rechnung stehende Artikelnummer nicht mit den Rückrufnummern übereinstimmt. Händler nutzen oft eigene Nummernsysteme.
Auch im #MonsterBulli verbaut
Beim Rückruf geht es um alle Fahrzeuge, in denen der Convertiger 100 verbaut wurde – unabhängig von Hersteller oder Fahrzeugtyp. Im konkreten Fall betrifft das auch unseren #MonsterBulli, ein individuell ausgebautes Fahrzeug, das wir mit MobyVan umgesetzt haben. Dort wurde das betroffene USB-C-Panel fest installiert. Wir sind mit Mobyvan bereits im Austausch, die sich wiederum mit Tigerexped ins Benehmen setzen müssen.

Wie geht es weiter?
Tigerexped arbeitet an einem Lösungskonzept und wird dieses bis spätestens 31. Januar 2026 kommunizieren. Die Händler sollen betroffene Kunden aktiv kontaktieren. Wer bislang keine Rückmeldung erhalten hat, sollte:
- Die hinterlegte E-Mail-Adresse und den Spam-Ordner prüfen
- Bei Bedarf den Händler selbst kontaktieren und die Kontaktdaten aktualisieren
Rückruf belastet – aber warum?
Der Rückruf sorgt bei vielen Nutzern für Verunsicherung. Besonders betroffen sind Fahrzeuge, die gerade auf Tour sind oder unterwegs Strom benötigen. Tigerexped bittet um Verständnis, dass noch keine Austauschgeräte zur Verfügung stehen. Ein schneller Ablauf sei organisatorisch nicht möglich, da alle Kunden gleich behandelt werden sollen.
Der Rückruf basiert auf gesetzlichen Vorgaben zur Produktsicherheit – nicht auf Panikmache. Begriffe wie Brandgefahr beschreiben lediglich das Worst-Case-Szenario, nicht den Normalbetrieb. Dennoch: Die Nutzung muss sofort eingestellt werden.
Fazit
Der Convertiger 100 muss vom Netz – das gilt für alle Geräte, unabhängig von Händler, Rechnung oder Einbauweise. Auch wer bisher keine Auffälligkeiten bemerkt hat, darf das Panel nicht weiter betreiben. Der Rückruf ist offiziell bestätigt und gilt auch für Fahrzeuge wie den Monsterbulli, wo das Gerät fix verbaut ist.
Tigerexped arbeitet an einer Lösung – bis dahin heißt es: Geduldig bleiben, aber konsequent handeln.
