KI am Balkon: Dieses neue Solarspeicher-System will Strompreise automatisch drücken

FOSSiBOT meldet die Verfügbarkeit für das neue FBP1200: Balkonspeicher mit KI-Tarifoptimierung, modularer Erweiterung und Outdoor-Funktionen.


FOSSiBOT bringt das FBP1200, ein All-in-One-Solarenergie-Speichersystem, auf den Markt. Das Gerät kombiniert einen Plug-and-Play-Speicher für Balkonsolar mit einem KI-basierten Energiemanagement und soll damit zwei typische Wünsche abdecken: mehr Eigenverbrauch aus PV und eine Reserve für Stromausfälle oder mobile Einsätze. Laut Hersteller sind Einsparungen von bis zu 837 Euro pro Jahr beziehungsweise bis zu 42 Prozent pro Monat möglich – Werte, die stark von Standort, PV-Ertrag, Tarifmodell und Verbrauchsprofil abhängen.

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KI-Management: Peak Shaving, negative Preise, Wetterprognosen

Kern des Konzepts ist ein Energie-Managementsystem, das Verbrauchsmuster, Wetterdaten und Strompreise in Echtzeit auswertet. Daraus leitet es Lade- und Entladezeitpunkte ab. Genannt werden Funktionen wie „Peak Shaving“ und „Valley Filling“: Der Speicher soll vor Lastspitzen gezielt entladen und in günstigeren Phasen wieder laden. Zusätzlich wirbt FOSSiBOT mit einer Optimierung bei negativen Strompreisen, bei denen das System proaktiv laden soll. In der Praxis setzt das ein Tarifmodell mit dynamischen Preisen sowie eine passende Mess- und Steuerinfrastruktur voraus.

Balkon und Outdoor: ein Gerät, zwei Rollen

Der FBP1200 ist als Balkonspeicher gedacht, kann aber auch als mobile Powerstation dienen. Dafür sind ein integriertes Display und diverse Ausgänge (AC, USB-C, USB) vorgesehen. Für Camping, Baustellen oder Notfälle kann das praktisch sein, weil Kontrolle und Bedienung nicht zwingend über eine App laufen müssen.

Fossibot Solar Balkonkraftwerk
Das © Fossibot System lässt sich ganz einfach erweitern.

Technik, Erweiterbarkeit und Robustheit

Beim PV-Eingang nennt FOSSiBOT bis zu 2.000 W. Für die netzgebundene Abgabe gelten je nach Land und Netzbetreiber Vorgaben; entscheidend ist, dass das System innerhalb dieser Limits betrieben werden kann. Modular soll sich die Kapazität bis 9.790 Wh erweitern lassen (1+4-Konfiguration). Zudem ist eine Parallelschaltung von bis zu vier Einheiten angekündigt, wodurch im Verbund höhere Leistungen möglich werden. Für den Außeneinsatz nennt FOSSiBOT IP65, eine Batteriebeheizung bis −20 °C und passive Kühlung ohne Lüftergeräusch. Als Zellchemie werden LiFePO₄-Zellen von EVE Energy mit 5.000–6.000 Ladezyklen genannt.

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Wichtige Fragen vor dem Kauf

Entscheidend ist, wie gut das System in den eigenen Haushalt integriert werden kann: Kompatibilität zu Smart Metern und Smart Plugs, die Verfügbarkeit dynamischer Tarife sowie eine nachvollziehbare Steuerlogik. Auch relevant: reale AC-Leistung im Netzbetrieb, Garantiebedingungen, App- und Cloud-Abhängigkeiten und die Frage, wie viel der KI-Funktionen ohne Zusatzhardware tatsächlich nutzbar ist.



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