Nach Jahren der Gerüchte hat Samsung heute das Galaxy Z TriFold offiziell vorgestellt – und zeigt damit das erste serienreife Smartphone, das sich zweifach falten lässt. Das neue Modell wurde am 2. Dezember 2025 in Korea enthüllt und kommt am 12. Dezember dort in den Handel. Weitere Länder wie die USA, China, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate folgen kurz darauf.
Das Galaxy Z TriFold ist eine echte Ansage – nicht nur, weil es technisch beeindruckt, sondern weil es zeigt, wie sich Samsung mobile Geräte der Zukunft vorstellt: vielseitig, großflächig, KI-gestützt und dennoch portabel.
Das Gerät: Drei Panels, zwei Scharniere, ein 10-Zoll-Display
Das TriFold ist zusammengefaltet ein vollwertiges Smartphone mit 6,5-Zoll-AMOLED-Display und 120 Hz. Wird es geöffnet – in zwei Schritten –, entfaltet sich ein 10-Zoll-Hauptbildschirm mit 2160 × 1584 Pixeln Auflösung. Die Helligkeit liegt bei bis zu 1.600 Nits im Hauptscreen und 2.600 Nits außen.
Das Gewicht beträgt 309 Gramm, die Dicke reicht von nur 3,9 mm (geöffnet) bis 12,9 mm (geschlossen). Das Design setzt auf eine robuste Titan-Aluminium-Konstruktion mit Ceramic Glass und einem speziellen Klappmechanismus namens Armor FlexHinge, der zwei unterschiedlich große Scharniere kombiniert.

Hardware: Spitzenklasse durch und durch
Unter der Haube arbeitet der Snapdragon 8 Elite Mobile Platform for Galaxy, ein speziell angepasster Top-Chip mit 3-nm-Fertigung. Unterstützt wird er von bis zu 16 GB RAM und 1 TB Speicher. Eine microSD-Karte wird nicht unterstützt.
Das Kamera-Setup ist ebenso ambitioniert:
- 200 MP Hauptkamera
- 12 MP Ultraweitwinkel
- 10 MP Tele mit 3× Zoom
- Zwei Frontkameras (jeweils 10 MP) – eine außen, eine innen
Für die nötige Ausdauer sorgt ein 5.600 mAh Akku, aufgeteilt in drei Zellen. Geladen wird mit bis zu 45 Watt kabelgebunden, 15 Watt kabellos und per Wireless PowerShare lassen sich andere Geräte aufladen.

Software & AI: Die ganze Galaxy-KI auf großem Raum
Das Galaxy Z TriFold läuft mit Android 16 und One UI 8. Besonders spannend: Das Gerät bietet ein komplett überarbeitetes Samsung DeX, das erstmals auch ohne Monitoranschluss funktioniert. Damit lassen sich bis zu vier Arbeitsbereiche mit je fünf Apps gleichzeitig betreiben – ideal für produktives Arbeiten unterwegs.
Multitasking wird zum Standard: Drei Apps nebeneinander, frei verschiebbare Fenster, Taskbar, Schnellzugriffe – alles für ein effizientes Nutzungserlebnis auf dem 10-Zoll-Screen. Ergänzt wird das Ganze durch Samsungs Galaxy AI, inklusive Gemini Live, Generative Edit, Sketch-to-Image und anderen kreativen oder produktiven Tools.

Outdoor-Relevanz: Ein Gerät für unterwegs
Auch wenn der Preis hoch und das Gerät empfindlich wirkt: Das Galaxy Z TriFold bringt einiges mit, was gerade im mobilen Alltag Sinn ergibt. Wer unterwegs eine große Bildschirmfläche braucht, etwa zum Arbeiten im Van, zur Navigation, zur Bildbearbeitung oder zur Organisation von Touren, bekommt hier ein echtes 2-in-1-Gerät.
Zudem ist es IP48-zertifiziert, bietet starke Helligkeit, hohe Performance und durch die neue Bauweise ein stabiles Klappkonzept, das deutlich durchdachter wirkt als frühere Foldables.
Preis und Verfügbarkeit
Offiziell ist der Preis noch nicht für Europa bekannt, aber in Korea wird das Gerät ab dem 12. Dezember angeboten. Zwei Speichervarianten sind angekündigt:
- 512 GB Version
- 1 TB Version
Der Einstiegspreis wird auf umgerechnet rund 2.499 bis 2.799 Euro geschätzt. Ob und wann das Gerät nach Deutschland kommt, ist offen. Aktuell gibt es keine bestätigte EU-Verfügbarkeit.
Spar-Tipp: Wem das Trifold aktuell noch zu teuer ist, dem sei das aktuelle Samsung Galaxy Z Fold7 empfohlen – zum Bestpreis:

Fazit: Samsung öffnet ein neues Kapitel
Mit dem Galaxy Z TriFold bringt Samsung nicht einfach ein weiteres Klapphandy. Es ist ein Statement – technisch wie strategisch. Der Fokus liegt klar auf Performance, Produktivität und Vielseitigkeit. Wer viel unterwegs ist und ein Gerät sucht, das Smartphone und Tablet in einem ist, könnte hier fündig werden – wenn auch vorerst nur über Importwege.
Die Grenzen mobiler Geräte werden mit diesem Modell neu gezogen. Und es ist gut möglich, dass wir 2026 viele Nachahmer sehen werden.
