Nach fast einem Jahrzehnt Pause bringt Sony eine neue Generation seiner Premium-Superzoom-Reihe. Die Sony DSC-RX10 V folgt auf die RX10 IV aus dem Jahr 2017, die seit über einem Jahr ausverkauft ist. Obwohl das Grundkonzept als All-in-one-Lösung mit fest verbautem Objektiv erhalten bleibt, erhält das Modell ein neues Gehäusedesign und moderne Technik aus den aktuellen Alpha-Systemkameras.
Die wichtigsten Daten der RX10: Der 1-Zoll-Exmor-RS-Sensor bietet weiterhin 20,1 Megapixel. Auch das Zeiss Vario-Sonnar T* Objektiv bleibt mit einer Brennweite von 24 bis 600 mm unverändert. Es bietet eine Lichtstärke von F2,4 bis F4,0 und einen 25-fachen optischen Zoom, der durch das Optical SteadyShot-System stabilisiert wird.

RX10: Künstliche Intelligenz und schneller Fokus
Der eigentliche Sprung liegt in der Bildverarbeitung. Sony kombiniert bei der RX10 den Bionz-XR-Prozessor mit einer eigenen KI-Verarbeitungseinheit. Das soll sich vor allem bei der Motiverkennung bemerkbar machen: Menschen, Tiere, Vögel, Insekten, Fahrzeuge – die Kamera soll all das unterscheiden können. Und das ganz ohne manuelles Umschalten, denn ein Automatikmodus wählt die passende Erkennung selbst. Beim Autofokus geht Sony noch einen Schritt weiter: 575 Phasen-AF-Punkte decken mehr als 70 Prozent des Bildfeldes ab. Wer schnell zwischen Motiven wechseln will, profitiert zudem von zwei neuen Bedienelementen – Joystick und AF-ON-Taste sind jetzt fest verbaut.
Richtig ins Schwitzen kommen dürfte die Konkurrenz bei den Serienbildraten: Mit elektronischem Verschluss und kontinuierlicher Nachführung sind bei der RX10 bis zu 30 Bilder pro Sekunde drin. Das ist ein Niveau, das sonst Sonys Vollformat-Flaggschiffen wie der A1 II oder A9 III vorbehalten ist. Ein Kompromiss bleibt allerdings: Der eingebaute Pop-up-Blitz fällt komplett weg.
Moderne Videomodi und mehr Ausdauer
Auch Videofilmer kommen bei der RX10 auf ihre Kosten: 4K-Aufnahmen sind mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde möglich, wenn auch mit leichtem Bildausschnitt. Für wacklige Handaufnahmen gibt’s den neuen Active Mode, der die Stabilisierung noch einmal spürbar verstärken soll. Auch beim Durchhaltevermögen legt Sony nach: Der größere Akku NP-FZ100 hievt die CIPA-Angabe auf stolze 630 Aufnahmen mit Monitor – ordentlich Puffer für lange Fototage. Der Preis dafür: Mit Akku bringt die Kamera 1111 Gramm auf die Waage. Auch der Sucher wächst mit, konkret auf 0,5 Zoll bei rund 3,69 Millionen Bildpunkten Auflösung. Dazu gesellen sich ein verbesserter Staub- und Feuchtigkeitsschutz, ein UHS-II-fähiger SD-Kartenslot sowie ein USB-C-Anschluss, der Daten mit bis zu 10 Gbit/s überträgt.
Kauf-Tipp: Ab dem 17.07.2026 ist die Sony Rx10 für 2499 Euro hier verfügbar:

