Preisschock für Camper: Elon Musk streicht Starlink-Sparplan

Starlink stellt den Einstiegstarif ein. Nutzer müssen auf teure Pakete ausweichen oder mit Schneckentempo leben.

Die ausgerichtete Antenne auf der Motorhaube des AUtos

Der Satelliten-Internetdienst Starlink, geführt von Elon Musk, hat offiziell das Ende seines günstigsten Einstiegsplans für den Roam-Dienst bekannt gegeben. Der Tarif, der für eine monatliche Gebühr von 10 US-Dollar ein begrenztes Datenkontingent von 10 GB bot, ist für Neuanmeldungen ab sofort nicht mehr verfügbar. Diese Entscheidung trifft vor allem Overlander und Camper hart, die das System als kostengünstige Notfalllösung oder für grundlegende Kommunikation in abgelegenen Gebieten nutzten. SpaceX begründet diesen Schritt mit einer Vereinfachung des Portfolios und der Fokussierung auf Nutzer mit höherem Datenbedarf. Wir sind empört, haben aber natürlich alle Infos für Euch:

Wer Starlink unterwegs nutzen möchte, muss nun tiefer in die Tasche greifen. © OutdoorMonster

Die größte Änderung betrifft die Pausierungs-Funktion: Das ehemals kostenlose Aussetzen des Dienstes wurde durch das „Pausieren mit Grundverbindung“ (Standby-Modus) ersetzt. Wer Starlink pausiert, zahlt nun automatisch 5 EUR (bzw. 5 USD) monatlich. Im Gegenzug bleibt die Hardware aktiv, wird jedoch massiv auf exakt 500 Kbps (0,5 Mbps) für Up- und Download gedrosselt. Diese Geschwindigkeit reiche laut Anbieter nur noch für einfache Textnachrichten und die Reaktivierung des vollen Dienstes aus. Als reguläre Alternative steht in Deutschland nun primär der „Reise – 100 GB“-Tarif für 40 € monatlich zur Verfügung, der den alten 50-GB-Plan ersetzt.

Fokus auf Highspeed und Netzwerkstabilität

Die Strategieänderung spiegele das Ziel wider, die verfügbare Bandbreite im stetig wachsenden Satellitennetzwerk zu optimieren. Der Starlink-Support teilte mit, dass die Priorität darauf liege, die Verbindungsstabilität für Intensivnutzer zu gewährleisten. Zudem wolle man eine Überlastung durch viele Kleinst-Tarife zu vermeiden.

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Während die Hardware-Preise für Antennen und Router stabil bleiben sollen, signalisiere das Unternehmen mit der Streichung der 10-GB-Option, dass die Zukunft des Satelliten-Internets von Starlink auf ein vollwertiges Breitbanderlebnis ausgelegt sei, vergleichbar mit Glasfaseranschlüssen. Für Reisende in Vans oder Booten bedeutet dies jedoch eine deutliche Erhöhung des Budgets für mobile Konnektivität. Zumindest dann, sofern sie nicht auf den stark eingeschränkten Standby-Modus setzen wollen .


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