Xiaomi 17 Ultra offiziell enthüllt: An diesem Smartphone ist alles riesig

Das Xiaomi-Flaggschiff mit gigantischem 6.800 mAh Akku, 200MP Leica-Periskop-Zoom und mechanischem Objektivring. Alle Infos zum Deutschland-Start!


Pünktlich zum Jahresende hat Xiaomi in China die Katze aus dem Sack gelassen und das neue Top-Smartphone, das Xiaomi 17 Ultra, präsentiert. Der Fokus liegt auch dieses Jahr wieder ganz klar auf der Zusammenarbeit mit Leica und massiven Kamera-Upgrades, doch auch beim Akku setzt der chinesische Hersteller neue Maßstäbe. Wir haben alle Infos zum neuen Monster-Smartphone für Euch.

Die Kamera: Ein optisches Instrument

Das Highlight des Xiaomi 17 Ultra ist erneut das Kamerasystem, das in Kooperation mit Leica entwickelt wurde. Xiaomi scheint hier die Grenzen zwischen Smartphone und Kompaktkamera weiter verwischen zu wollen.

  • Hauptsensor: Zum Einsatz kommt ein 1-Zoll-Sensor (wahrscheinlich der Light Hunter 1050L oder Sony LYT-900), der für exzellente Low-Light-Performance sorgen soll.
  • Tele-Zoom: Das Gerät verfügt über ein beeindruckendes 200-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv. Dies ermöglicht einen 4,3-fachen optischen Zoom und soll auch bei hoher digitaler Vergrößerung extrem scharfe Bilder liefern.
  • Leica Edition mit mechanischem Ring: Eine besondere Überraschung ist die spezielle “Leica Edition” des Smartphones. Diese verfügt über einen mechanischen Zoom-Ring am Gehäuse, mit dem Nutzer wie bei einer echten Kamera manuell zoomen oder den Fokus justieren können – ein Feature, das vor allem Fotografie-Enthusiasten ansprechen dürfte.
Wie immer die Kooperation von © Xiaomi mit Leica sehr eng.

Akku und Leistung: Mehr Ausdauer als je zuvor

Xiaomi hat auf die Kritik an der Laufzeit moderner Flaggschiffe reagiert und verbaut im chinesischen Modell einen massiven Energiespeicher.

  • Kapazität: Das Xiaomi 17 Ultra kommt in China mit einem 6.800 mAh Akku. Das ist ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu den üblichen 5.000 mAh der Konkurrenz.
  • Laden: Geladen wird kabelgebunden mit bis zu 90 Watt und kabellos mit 50 Watt.
  • Prozessor: Im Inneren arbeitet der neueste High-End-Prozessor von Qualcomm (vermutlich der Nachfolger des Snapdragon 8 Elite, oft als Snapdragon 8 Elite Gen 2 oder Gen 5 bezeichnet), unterstützt von bis zu 16 GB RAM.
  • Software: Ausgeliefert wird das Gerät direkt mit dem neuen HyperOS 3.0, das eine tiefere Integration in das Xiaomi-Ökosystem und verbesserte KI-Funktionen bietet.

Display und Design

  • Bildschirm: Das 6,9 Zoll große LTPO-AMOLED-Display bietet eine variable Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz und eine extrem hohe Spitzenhelligkeit von bis zu 3.500 Nits.
  • Widerstandsfähigkeit: Das Gehäuse ist nach IP68/IP69 zertifiziert und damit bestens gegen Wasser und Staub geschützt.

Preise und Verfügbarkeit

Während das Gerät in China bereits ab dem 27. Dezember 2025 erhältlich ist, müssen sich europäische Kunden noch etwas gedulden.

  • Deutschland-Start: Ein globaler Launch (und damit auch der Start in Deutschland) wird für das Frühjahr 2026 (wahrscheinlich März) erwartet.
  • Wichtiger Hinweis für den Import: Es gibt Gerüchte, dass die globale Version des Xiaomi 17 Ultra eventuell einen etwas kleineren Akku haben könnte als die chinesische Version, ähnlich wie es bei früheren Modellen anderer Hersteller der Fall war. Dies bleibt jedoch bis zur offiziellen Vorstellung in Europa abzuwarten.

Der Generations-Vergleich: Xiaomi 17 Ultra vs. Vorgänger (15 Ultra)

Der Sprung vom direkten Vorgänger auf das neue Xiaomi 17 Ultra fällt dieses Jahr gewaltiger aus als üblich, da Xiaomi an fast allen kritischen Stellen nachgebessert hat.

  • Akkulaufzeit als “Gamechanger”: Während das Xiaomi 15 Ultra (ca. 5.300 mAh) bereits gut aufgestellt war, spielt das 17 Ultra mit 6.800 mAh in einer völlig eigenen Liga. Das sind rund 28 % mehr Kapazität, was bei intensiver Nutzung (z.B. viel Kamera-Einsatz) den Unterschied zwischen “Nachladen am Abend” und “zwei Tage Laufzeit” bedeuten kann.
  • Kamera-Philosophie: Beim Vorgänger setzte Xiaomi noch auf zwei separate Tele-Linsen. Beim 17 Ultra weicht dieses Konzept einem einzigen, aber extrem hochauflösenden 200-MP-Periskop-Objektiv. Der Vorteil: Durch die enorme Auflösung kann diese eine Linse mehrere Zoomstufen (z.B. 4x, 10x) fast verlustfrei abdecken und bietet deutlich mehr Details für digitale Ausschnittsvergrößerungen (Cropping).
  • Design-Wandel: Ein spürbarer Unterschied liegt in der Haptik. Das 17 Ultra verabschiedet sich von den stark abgerundeten “Waterfall”-Displays früherer Jahre und setzt auf ein flaches Panel (Flat Screen) mit extrem dünnen Rändern. Dies freut nicht nur Nutzer, die versehentliche Fehleingaben am Rand hassten, sondern macht das Anbringen von Panzerglas deutlich einfacher.
  • Leistung: Mit dem neuen Snapdragon-Chip (Generation “Elite Gen 5” oder äquivalent) und dem Sprung auf bis zu 3.500 Nits Displayhelligkeit (vs. 3.000 Nits) ist das neue Modell zudem nochmals heller und zukunftssicherer für kommende KI-Anwendungen aufgestellt.

Fazit: Ein Weckruf für Samsung und Apple

Mit dem Xiaomi 17 Ultra legt der chinesische Hersteller die Messlatte für das Jahr 2026 extrem hoch. Es ist nicht nur ein Smartphone, sondern ein Statement: Die Kombination aus einem beinahe tablet-großen 6.800 mAh Akku und einem Kamerasystem, das dank mechanischer Elemente und 1-Zoll-Sensorik immer mehr in Richtung Profi-Fotografie rückt, lässt kaum Wünsche offen.

Für die Konkurrenz wird die Luft damit dünner. Samsung steht mit dem Galaxy S26 Ultra zwar unmittelbar vor der Tür (Erwartung: Februar 2026), muss nun aber beweisen, ob man ohne einen solch gigantischen Akku und ohne die extreme Sensorgröße die Android-Krone verteidigen kann. Während Samsung traditionell beim Gesamtpaket und der Software punktet, hat Xiaomi bei der reinen Hardware-Power nun deutlich vorgelegt.

Auch der Blick in Richtung Cupertino wird spannend: Bis zum iPhone 18 Pro im Herbst vergeht noch fast ein ganzes Jahr. Apple wird sich dann an dieser Hardware-Vorstellung messen lassen müssen – insbesondere, wenn es um die Zoom-Qualität und die Ausdauer geht. Das Xiaomi 17 Ultra zeigt eindrucksvoll, dass die Innovationskraft im Smartphone-Markt noch lange nicht am Ende ist und läutet ein spannendes “Super-Flaggschiff”-Jahr ein.


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