Vom 28. September bis zum 3. Oktober 2025 fand die diesjährige Front Runner Dometic Explores Tour statt – ein sechstägiges Offroad-Abenteuer durch die Ostalpen, organisiert von Front Runner Dometic in Kooperation mit der Experience GmbH. 21 Fahrzeuge nahmen teil, darunter Defender, die Amaroks der Waschbären-Bande, Sprinter, ein Toyota GRJ76, ein Suzuki Jimny, Jeep Wrangler, Ineos Grenadier, ein Ford Bronco und natürlich der #MonsterBulli. Die Strecke führte von der slowenischen Untersteiermark bis zur kroatischen Adriaküste – quer durch Wälder, Karstlandschaften und Gebirgsketten.

Wir von OutdoorMonster durften die komplette Reise offiziell begleiten und spannende Momente direkt einfangen und via Instagram erzählen.
Der Auftakt in Slowenien: Flusscamp und erstes Briefing
Startpunkt der Tour war der Campingplatz Menina in der Nähe von Mozirje. Der Platz liegt am Fluss Savinja und bietet eine Mischung aus Wald, Wiese und kleiner Infrastruktur. Hier trafen die Teams ein – teils solo unterwegs, teils mit Freunden, Familien oder Hunden. Das Front Runner Dometic Team war ebenso vor Ort wie das Experience-Team mit Matthias und Christian, die mit viel Erfahrung, Übersicht und klarer Kommunikation durch die Woche führten.

Der erste Abend diente dem Ankommen. Fahrzeuge wurden gecheckt, Dachzelte aufgeklappt, neue Markisen ausprobiert. Ein erstes Briefing erklärte die geplante Route, Sicherheitsaspekte, Funkregeln und mögliche Alternativen bei schlechtem Wetter.
Tag 1: Über den Vršič-Pass ins Soča-Tal
Am ersten Fahrtag standen rund 240 Kilometer auf dem Plan – ein Mix aus befestigten Straßen, kleinen Bergpässen und ersten Schotterabschnitten. Die Strecke führte über den Vršič-Pass, Sloweniens höchsten Gebirgspass mit seinen charakteristischen 24 Kehren aus Kopfsteinpflaster. Oben lag bereits Herbstlaub, unten floss türkisgrün die Soča.
Das Ziel war der Campingplatz Liza bei Bovec. Eine moderne Anlage in einem Seitental, umgeben von Wald und Bergen. Die letzten Teams trafen nach Einbruch der Dunkelheit ein – nicht wegen Problemen, sondern weil die Landschaft zum Anhalten zwang.
Tag 2: Stolpass und Weingut
Der zweite Tag war fahrerisch anspruchsvoller: Der Anstieg zum Stolpass erfolgte über eine ehemalige Militärpiste. Steil, kurvig, teils ausgesetzt – aber gut befahrbar mit Geländewagen oder höhergelegtem Van. Der Nebel hing tief, die Sicht reichte stellenweise nur wenige Meter weit. Die Funksprüche halfen, die Gruppe verbunden zu halten.
Abends wartete der Campingplatz auf dem Weingut Saksida im Vipava-Tal. Zwischen Reben und Olivenbäumen parkten die Fahrzeuge in Reih und Glied, während aus unserem mobilen Ofen “Horst” frische Pizza serviert wurde.
Tag 3: Grenzübertritt, Wildpferde und Wetterumschwung
Der dritte Tag war lang – rund 300 Kilometer, grenzüberschreitend und mit einigen Überraschungen. Der Grenzübertritt nach Kroatien verlief unkompliziert. Die Landschaft wurde karger, das Licht weicher. In einem abgelegenen Waldstück begegnete die Gruppe einer Herde Wildpferde. Ein seltener Moment, der für viele zum emotionalen Höhepunkt wurde.
Später sorgte ein Wetterumschwung an der kroatischen Küste für neue Dynamik: Sturmwarnung, starker Wind, umgeplanter Campingplatz. Einige Teams übernachteten vorsichtshalber im Fahrzeug statt im Dachzelt.
Tag 4: Küstenstraße, Schnee und Tulove Grede
Die letzte Etappe kombinierte entspanntes Fahren entlang der Küstenstraße mit einer fordernden Offroad-Passage ins Velebit-Gebirge. Über den Veliki Alan Pass ging es durch Tunnel, an alten Militärgebäuden vorbei bis zu Tulove Grede – einem bekannten Winnetou-Drehort. Auf 1.200 Metern Höhe setzte Schnee ein. Einige Teams nutzten diesen Moment für Fotos, andere zogen direkt weiter zum letzten Stellplatz.
Das Finale fand auf dem Campingplatz Plantaza bei Starigrad statt. Mit Blick aufs Meer, Buffetessen und einer ruhigen Nacht endete die Tour so, wie sie begonnen hatte: gut organisiert, persönlich und mit echtem Community-Gefühl.
Technik, Kommunikation und Teamspirit
Funkgeräte sorgten während der gesamten Tour für Sicherheit und Austausch. Ansagen zu Hindernissen, Wetter oder Pausen wurden direkt weitergegeben. Trotz sehr unterschiedlicher Fahrzeuge – vom kleinen Jimny bis zum Sprinter – blieben alle im Takt. Eine Besonderheit im Vergleich zu anderen Touren war sicherlich, die Tatsache, dass sich jeden Morgen Teams zusammenfanden um den Tag gemeinsam zu bestreiten. Bedeutete, dass nicht alle 21 Fahrzeuge in einer endlosen Kette hintereinander her fuhren, sondern 1er, 3er oder 5er Teams morgen dann starteten, wenn sie soweit waren. Das entspannte die ganze Tour ungemein und entspannte sowohl die Schnellfahrer, als auch die Genießer.

Das Experience-Team fuhr die Route mehrfach vorab, sorgte für Alternativen bei Wetterwechseln und begleitete das Feld sowohl vorne als auch als „Besenwagen“. Fotograf Stefan Bremer dokumentierte die Reise unauffällig, aber aufmerksam – auch wenn seine Kamera zwischendurch eine unfreiwillige Schlammpackung abbekam.
Fazit: Für Einsteiger und erfahrene Offroader geeignet
Die Front Runner Dometic Explores Tour 2025 war keine Extremveranstaltung, sondern eine realistische Offroadreise durch zwei landschaftlich reizvolle Länder. Wer sein Fahrzeug kennt, Basiskenntnisse im Gelände hat und Lust auf eine strukturierte, aber individuelle Tour mit Gleichgesinnten sucht, findet hier ein überzeugendes Format.
Die Mischung aus fahrerischer Herausforderung, landschaftlicher Vielfalt, guter Organisation und offener Gruppendynamik macht diese Tour zu einem Modell für modernes Overlanding – ohne Übertreibung, aber mit echtem Erlebniswert.
So geht es 2026 weiter
Sobald Front Runner Dometic auf ihrer Homepage über die nächste Reise informiert und die Anmeldung öffnet, informieren wir Euch hier natürlich auch. Bis dahin schaut Euch doch mal den sensationellen, offiziellen Trailer zu unserer Tour an:

























