Achtung am Flughafen: SIM-Karten können zur Falle für Reisende werden

An Flughäfen werden Reisende beim Kauf von SIM-Karten häufig zur Registrierung mit Passdaten aufgefordert. Warum das gefährlich sein kann – und wie man mit eSIMs sicherer unterwegs ist.


In vielen Ländern gehört es zum Alltag: Am Flughafen schnell eine SIM-Karte kaufen, Pass vorzeigen, fertig. Doch diese Praxis hat eine Schattenseite, die kaum jemand auf dem Schirm hat: Immer häufiger nutzen Kriminelle die SIM-Karten-Registrierung, um an die Passdaten von Reisenden zu gelangen.

Was eigentlich für Sicherheit sorgen soll, wird zum Risiko

Die Registrierungspflicht für SIM-Karten dient in vielen Ländern der Kriminalitätsbekämpfung. Der Haken: In der Praxis wird sie oft von dubiosen Anbietern missbraucht. Gerade an Flughäfen oder Bahnhöfen tauchen immer wieder nicht autorisierte Händler auf, die mit günstigen Angeboten locken – und dafür Ausweisdokumente scannen oder abfotografieren.

Betroffen sind unter anderem beliebte Reiseziele wie Thailand, Frankreich, Spanien, Italien, Kenia, Marokko, Mexiko, Kolumbien, Argentinien und Australien.

Was mit Euren Passdaten passieren kann

Einmal in den falschen Händen, lassen sich die Informationen aus einem Reisepass für eine ganze Reihe von Betrugsmaschen verwenden:

  • Identitätsdiebstahl
  • Onlinebanking-Betrug
  • Kreditbetrug
  • illegale Registrierung weiterer SIM-Karten
  • Verkauf der Daten im Darknet

Ein weiteres Risiko: In einigen Fällen werden vorregistrierte SIM-Karten angeboten, die auf andere Personen laufen. Wer so eine Karte nutzt, könnte unwissentlich in illegale Aktivitäten verwickelt werden.

Tipps für sicheres mobiles Internet im Ausland

Vykintas Maknickas, CEO des eSIM-Anbieters Saily, gibt vier einfache, aber wirksame Hinweise:

  1. eSIM statt SIM-Karte: Anbieter wie Saily ermöglichen es, den mobilen Tarif vorab per App zu buchen – ganz ohne SIM-Wechsel oder Ausweiskopie.
  2. Nur bei autorisierten Stellen kaufen: Wenn es doch eine physische Karte sein soll, dann nur in offiziellen Shops oder direkt beim Netzbetreiber.
  3. Registrierung prüfen: Achte darauf, dass die Karte korrekt auf deinen Namen registriert ist und du eine Bestätigung bekommst.
  4. Kontobewegungen beobachten: Nach der Nutzung einer neuen SIM-Karte regelmäßig Konto- und Vertragsdaten checken.
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Fazit: Was eSIMs besser machen

eSIMs sind fest im Gerät integriert und werden digital aktiviert. Das spart nicht nur Platz und Verpackung, sondern reduziert auch die Risiken beim Kauf vor Ort. Seriöse Anbieter wie Saily kombinieren eSIM-Tarife mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen wie Adblocker, Malware-Schutz und virtueller Standortwahl.

Ob das für dich infrage kommt? In unserem großen Überblick findest du die wichtigsten eSIM-Anbieter im Vergleich: eSIM-Anbieter für Reisen – Tarife, Kosten, Tipps


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